Karate

Karate wird hier als Kunst/Wissenschaft des Kampfes, sowie der Geist- und Körperschulung, verstanden. Frei von jedem Verbands- oder Stilgedanken.

 

  • Innere Bilder, Ideen und Achtsamkeit. Was genau muss man sich unter „Bildern“ oder „Ideen“ vorstellen? Bilderarbeit (die Arbeit mit Ideen) macht unserem Bewusstsein unterbewusst ablaufende Prozesse zugänglich, oder beeinflusst sie. Zur Erläuterung der Rolle des „Bewusstseins“ hier mal ein Zitat aus einer Arbeit von Maja Storch: „Aus neurowissenschaftlicher Sicht entstehen „alle Aspekte des psychischen normalen wie auch des neurotischen Verhaltens … aus den ... Weiterlesen...
  • Das Licht und die Dunkelheit in uns Im heutigen Blogbeitrag möchte ich gar nicht so viel selber schreiben, sondern einfach zwei Beiträge für sich sprechen lassen, die, meiner Meinung nach, sehr gut zum Ausdruck bringen warum man sich in den Kampfkünsten mit Gewalt auseinander setzt. Gut und Böse existieren in jedem von uns und ich muss mir der dunklen Seite in mir immer ... Weiterlesen...
  • Unterrichtsdidaktik in den CMA Wie die Grafik zeigt beinhalten die chinesischen Kampfkünste die Bereiche Geist, Körper und Technik/Anwendungen. Für jeden Teilbereich gibt es spezielle Übungen, die alle miteinander verbunden sind und aufeinander aufbauen. Technik, bzw. die Effektivität der Anwendungen, ist abhängig von den körperlichen Skills und die Entwicklung dieser benötigt die richtigen „Ideen“ im Geist. Diese Ideen wiederum benötigt ... Weiterlesen...
  • Wofür trainieren? In letzter Zeit habe ich mich, angeregt durch mehrere Diskussionen in meinem Umfeld, wieder mehr damit beschäftigt WARUM man eine Kampfkunst trainieren kann und auch WIE diese Entscheidung zu unterschiedlichen TrainingsZIELSETZUNGEN und TrainingsMETHODEN führt.  Eine grobe Einteilung lässt sich zwischen den KK schon sehr lange feststellen: Mit und Ohne Wettkampf. Immer wieder wird man auf, teils ... Weiterlesen...
  • Von Farmern und Jägern… Zum Verständnis des menschlichen Verhaltens muss man sich darüber klar werden dass nicht alle Gehirne gleich sind. Egal ob durch Erziehung, erworbene Traumata und/oder durch genetische Voraussetzungen, jedes Gehirn entwickelt sich permanent weiter und wird so einzigartig. Bestimmte Rezeptoren und Transmitter im Gehirn sind genetisch festgelegt, bzw. das Verhältnis von ihnen. Dadurch werden bestimmte Gehirnareale besser ... Weiterlesen...
  • Formen und Kata Ich schreib jetzt einfach einmal meine Gedanken zum jetzigen Zeitpunkt zu der ganzen „Formensache“ bzw. Kata auf. Das ist meine ganz persönliche Meinung zum jetzigen Zeitpunkt und mag in ein paar Jahren wieder ganz anders aussehen… Ich denke ein fundamentaler Teil in den KK liegt in der Art und Weise wie gelehrt wird. Auf der einen ... Weiterlesen...
  • Erfahrungen mit den Bildern Heute möchte ich wieder einmal an dieser Stelle einen Gastautor zu Wort kommen lassen. Stephan Övermöhle ist ein Schüler von mir, der sich ein paar Gedanken zu der Arbeit mit den Bildern gemacht hat. Ausgelöst wurde dies durch meinen Artikel „Das Gehirn und die Bilder“. Stephan beschreibt hier aus „Anwendersicht“ sehr schön was Bilder mit einem ... Weiterlesen...
  • Das Gehirn und die Bilder Ich wurde in letzter Zeit oft gefragt was ich mit „den Bildern“ meinen würde und wie sie denn das Training beeinflussen würden… Um auf die Bilder und ihre Wirkungsweise eingehen zu können muss ich jedoch zunächst einen kleinen Ausflug in die Neuroanatomie und die Neurobiologie machen. Keine Angst ich will mich hier nicht in wissenschaftlichen Einzelheiten auslassen ... Weiterlesen...
  • Kuden/Okuden – Es gibt kein Geheimwissen Oft liest man von Kuden/Okuden in den Kampfkünsten, von so genanntem „Geheimwissen“. Für mich ist jedoch klar: ES GIBT KEIN GEHEIMWISSEN! Es gibt nur Schüler die sich bemühen und solche die es nicht tun. Ein sich bemühender Schüler steht dem Lehrer auf den Füßen, hängt an seinen Lippen und versucht so viel von seinem Wissen in sich aufzusaugen ... Weiterlesen...
  • Über die Kampfkunstfamilie Zuletzt habe ich an dieser Stelle etwas über den Lehrer in den Kampfkünsten und „Shu-Ha-Ri“ geschrieben. Heute möchte ich etwas über die Wissensvermittlung durch den Lehrer schreiben. Ein Lehrer lebt „sein Karate“. In allem was er tut spiegelt sich, im Idealfall, das wieder, was ich unter „Karate“ verstehe. Eine Lebenseinstellung, einen „way of life“. Die technische ... Weiterlesen...